im Urlaub ·Leben als Mummy

4 minus 3 Tage in Amsterdam

Schaut mal, ich habe noch unveröffentliches Material auf meinem Blog gefunden. Über unseren Städtetripp mit Baby im letzen Jahr…

Ich bin normalerweise nicht diejenige, die ihre Reisen und Ausflüge akribisch vorher plant. Normalerweise schaffe ich es so grade noch mir einen Reiseführer zu kaufen, packe meine Sachen und lasse alles Mal so auf mich zukommen.

Für unseren Kurzurlaub in Amsterdam wollte ich das anders machen. Das lag auch daran, dass es mein erster Städtetrip mit Baby werden sollte und dass ich vorher so viel Tolles über die hippe Stadt in den Niederlanden gehört hatte. So setzte ich mich zu Hause vor meinem Laptop und las Blogartikel und Reisetipps über die besten Sehenswürdigkeiten, die schönsten Kaffees und Restaurants, besondere Läden und alles was man unbedingt in Amsterdam tun musste. Ich klebte Post-its in meinen Reiseführer und markierte die Orte, die ich mir ansehen wollte auf einer Stadtkarte.

Doch dann kam alles anders.

An unserem geplagten Anreisetag kränkelte Toni und wir entschieden zu Hause zu bleiben. Meine Freundin, mit der wir fahren wollten, organisierte eine Schlüsselübergabe für den Tag darauf.  Am nächsten Tag ging es Toni besser und wir fuhren los.

Wir hatten über Airbnb ein Apartment direkt in der City im Innviertel Jordans gebucht. Die Wohnung sah auf den Bildern hübsch und typisch für Amsterdam aus. Das war sie auch, aber als wir ankamen war es dort bitter kalt. Die Heizung war nach der Abreise der Vermieterin ausgefallen. Das war mit einem Baby und im November bei Temperaturen um 4 Grad natürlich eine Katastrophe. Und so ging der 2te Tag fast komplett dafür drauf, dass wir in Jacken und Schneeanzug unter die Bettdecke gekuschelt auf den Heizungsmonteur warteten.

Am nächsten Tag konnten wir dann endlich die Stadt entdecken. Wir starteten mit einem Frühstück und einem kleinen Snack für hungrige Mütter (einer Waffel mit süßem Sirup dazwischen)  auf dem Samstagsmarkt im Jordans Viertel. Dann ging es durch die Grachten richtung City wo ein paar typische Brücken-Fotos entstanden. Dann wackelten wir mit dem Kinderwagen durch die kleinen Gassen (Kopfsteinpflaster) stöberten wir durch die unzähligen kleinen Läden. Für Mummys mit einem minimalistischen Stil kann ich den Laden des kleinen holländischen Kinder-Labels „Grey Label.“ in der Oude Looiersstraat 44 sehr empfehlen. Hier bekam ich endlich die von mir so heiß ersehnte graue Beanie für Toni in der passenden Größe. Als Bugaboo-Fan lies ich es mir natürlich auch nicht nehmen dem Flagshipstore der Kinderwagenmarke einen Besuch abzustatten.

Zum späten Mittag gab es dann nach langer Suche endlich Pfannkuchen in einem nicht nennenswerten Pfannkuchenhaus. Das als am besten bewertete und oft erwähnte „Pancakes Amsterdam“ in der Prinsengracht war leider viel zu voll und zu klein um dort mit Baby im Kinderwagen einzukehren.

Am Nachmittag ging ich dann zurück in unsere Unterkunft und meine Freundin shoppte noch ein paar echt coole Klamotten in den größeren Geschäften im Centrum. Einkaufen kann man in Amsterdam wirklich gut!

Am nächsten Morgen ging es dann nach einem Kaffee und Sandwich in Moods Coffee Corner wieder zurück nach Düsseldorf.

Mein Resümee unserer Reise ist:

Beim nächsten Mal buchen wir vielleicht besser ein Hotel, um uns bei unerwarteten Problemen mit der Unterkunft nicht selbst um alles kümmern zu müssen. Mit einem Baby in der Trage kommt man bestimmt besser zurecht und auch in die kleinen Restaurants und Läden.

Aber wir werden wieder kommen!

Es stehen noch viel zu viele Dinge auf meiner Agenda, die wir uns noch ansehen müssen!

 

 

 

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